Die Nebenwelt

Die Linen-Scherec haben genügend Beweise für die Welt der Geister und Götter, um in keiner Weise an ihr zu zweifeln. Für sie umfasst diese Welt jedoch mehr als nur ihre Götter, Ahnen, Naturgeschöpfe und die Kinder Branlinns, die ihnen wenn schon nicht immer gutwillig erscheinen, so doch meist nicht böswillig sind.
Sie nehmen sich viel mehr vor den Arhosh in acht. Die Arhosh sind jene Wesen, die vor den Linen-Scherec im Gebiet der Stäme lebten oder sich von den Drachen verderben ließen. Zu ihnen gehören auch die Dämonen der Berge, von denen Rihiddna das Geheimnis des Eisens raubte.
Sie sind alt, einige sind nicht von Menschen zu unterscheiden, während andere scheußlich anzusehen sind. Nicht alle sind bösartig, aber der Umgang mit ihnen sollte immer mit größter Vorsicht geschehen.
In alten Zeiten, heißt es, waren die Wälder noch voll der Dämonen. Manche Frau, die kinderlos blieb, ging einen Pakt mit den Arhosh ein, und fand auf diese Weise ein Neugeborenes im Wald. Aber nichts gutes entstand aus diesen Mutterschaften, wie alte Sagen erzählen.
Einige Arhosh, geflügelte Männer, stehen hingegen im Dienst der Götter und besonders Ddurws, des Gottes der Unterwelt, wo die Seelen der Toten auf ihre Wiedergeburt warten und für ihre Untaten gequält werden, hat viele dieser Arhosh in seinen Diensten. Sie sorgen dafür, dass die Toten tot bleiben.
Wenn man den Namen eines Arhosh kennt, kann man ihn binden und sich zu Diensten machen, allerdings ist auch dies nicht ungefährlich, da sie selten allein sind und ihre Freunde evtl. Rache üben.
Geht man in den Wald, so sollte man Plätze mit Pilzkreisen meiden, auch die alten Hünengräber sollten nicht als Unterschlupf dienen, denn hier befinden sich die Eingänge zu ihren Palästen.
Auf jeden Fall sollte man fliehen, wenn man sie tanzen sieht und Barden sowie besonders schöne Menschen werden immer wieder gewarnt, dass sie nur zu ihren eigenen Bedingungen mit jemandem mitgehen dürfen, weil sie sonst für immer in den Reichen der Arhosh verschwinden.